Fristen im Zusammenhang mit der SEPA-Lastschrift

    • Es gibt ein Fälligkeitsdatum, das vom Einreicher der SEPA-Lastschrift zu vergeben ist. Dies ist das Datum, an dem der Schuldner belastet wird
    • Die Vorankündigung, die sog. Pre-Notification muss 14 Kalendertage vor Fälligkeit dem Zahlungspflichtigen vorgelegt werden. Maßgeblich sind die Anzeige von Datum und Betrag der Belastung. Die Frist kann durch Vereinbarung zwischen Zahlungsempfänger und –pflichtigen in jede andere Frist, mindestens jedoch in einen „Zugang einen Tag vor Fälligkeit“ verändert werden
    • Einen Bankarbeitstag vor Fälligkeit werden Erstlastschriften oder Einmallastschriften in das Clearing gegeben (SEPA Core Direct Debit)
    • Einen Bankarbeitstag vor Fälligkeit müssen Folgelastschriften in das Clearing gegeben werden
    • Spätestens fünf Arbeitstage nach Fälligkeit müssen mögliche Rückgaben durch die Schuldnerbank erfolgen (z.B. wenn das Konto geschlossen ist)
    • Bis zu acht Wochen nach Fälligkeit kann der Schuldner die Lastschrift zurückgeben (ohne Angaben von Gründen)
    • Bis zu 13 Monate nach Fälligkeit kann eine unautorisierte Lastschrift (Gläubiger kann kein Mandat vorweisen) vom Schuldner zurückgegeben werden
    • Das Mandat erlischt 36 Monate nach der letzten Lastschrifteinreichung