SEPA - allgemeine Informationen

  • Mit SEPA (Single Euro Payments Area) wurde zu Beginn des Jahres 2008 der einheitliche europäische Zahlungsraum geschaffen. Seither sind Überweisungen innerhalb der Teilnehmerländer genauso einfach und schnell wie Inlandsüberweisungen.

    Transaktionen in andere Länder machen es jedoch notwendig, die nationalen Kontonummern und Bankleitzahlen durch einheitliche Formate zu ersetzen. Daher hat das ECBS (European Committee for Banking Standards) die IBAN als neue europäische Kontonummer und den BIC als internationale Bankleitzahl eingeführt.

    Im internationalen Zahlungsverkehr spielen IBAN und BIC bereits länger eine Rolle. Für inländisch getätigte Überweisungen oder Lastschriften wurden bislang jedoch fast ausschließlich die deutsche Kontonummer und Bankleitzahl verwendet, obwohl bereits eine Verwendung von IBAN und BIC möglich gewesen wäre.

    Ablauf der SEPA-Einführung

    • Januar 2008: Die SEPA-Überweisung wurde eingeführt. Die Teilnahme am SEPA-Verfahren war zunächst nicht zwingend für die Teilnehmerländer. Inzwischen sind die Teilnehmerländer jedoch verpflichtet SEPA-Überweisungen annehmen zu können.
    • November 2009: Einführung der SEPA-Lastschrift.
    • Seit 1. Februar 2016 dürfen Überweisungen und Lastschriften nur noch als SEPA-Auftrag mit IBAN ausgeführt werden.
    • Das nationale Zahlverfahren (mit Kontonummer und Bankleitzahl) ist durch das SEPA-Verfahren (nur IBAN) endgültig abgelöst.
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